OSAM-SCHULUNGEN
Jobsuche: Der falsche Freund “Ich bin für alles offen”
Interview mit Laurence Marcovecchio
Beraterin für grenzüberschreitende Beschäftigung, Beauftragte für Unternehmensbeziehungen und Referentin
- 16 Januar 2026 0 h 31 min
“Ich bin für alles offen.”
Ein Satz, der Ihnen Türen verschließen kann.
“Ich bin für alles offen. Ich nehme, was kommt.”.
Wenn man auf Jobsuche ist, möchte man seinen Aktionsradius erweitern. Das ist logisch. Aber dieser Satz kann sich gegen Sie wenden!
Es erzeugt einen unklaren Eindruck. Es beruhigt weder Personalvermittler noch Personalberater.
Ein zu allgemeiner Kandidat kann den Eindruck vermitteln, dass er:
👉🏼 Ohne Projekt.
👉🏼 Ohne Richtung.
👉🏼 Ohne klare Positionierung.
Was suchen Arbeitgeber?
Personen in Führungspositionen mit mehreren realistischen und kohärenten Optionen.
Was soll man sagen?
✅ “Ich suche eine Stelle in [Branche/Funktion], aber ich ziehe auch ähnliche Möglichkeiten als [Plan B] in Betracht.”
✅“Ich habe Erfahrung in [X] und orientiere mich nun in Richtung [Y], bin aber weiterhin offen für Aufgabenbereiche, in denen meine Kompetenzen von Nutzen sein könnten.”
Das ist:
👉🏼 Nuanciert.
👉🏼 Klar.
👉🏼 Strukturiert.
Türen öffnen, ja... Aber nicht so weit, dass Sie Ihr Profil löschen.
Weitere Erfahrungsberichte und Tipps finden Sie unter nUnsere Medien OSAM-Schulungen.
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