OSAM-SCHULUNGEN
Wenn Weiterbildung zum Wettbewerbsvorteil wird
Artikel verfasst von Elisa Bauer
- 4. April 2026 11:02 Uhr min
Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der durch den technologischen Fortschritt, veränderte Arbeitsweisen und die zunehmende Komplexität von Organisationen geprägt ist. Sowohl in der Schweiz als auch in Europa suchen Unternehmen nicht mehr nur nach Fachkräften, die Experten auf ihrem Gebiet sind: Sie erwarten von ihren Mitarbeitenden, dass sie sich anpassen, kommunizieren, Entscheidungen treffen und in einem sich ständig verändernden Umfeld zusammenarbeiten können.
In diesem Zusammenhang wird die Weiterbildung zu einem strategischen Hebel, sowohl um Schlüsselkompetenzen zu sichern als auch um die Leistungsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit langfristig aufrechtzuerhalten.
Auf dem Arbeitsmarkt stark gefragte Kompetenzen
Die neuesten Studien zum Thema Beschäftigung kommen zu einem übereinstimmenden Ergebnis: Die Anforderungen der Unternehmen entwickeln sich schneller als die verfügbaren Kompetenzen. Die Berufe wandeln sich, die Grenzen zwischen den Funktionen verschwimmen und die Erwartungen an Führungskräfte und Manager steigen.
Heute beschränken sich die gefragtesten Kompetenzen nicht mehr nur auf spezialisiertes Fachwissen. Sie verbinden Fachkompetenz, ein umfassendes Verständnis des wirtschaftlichen Umfelds und ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten. Genau an dieser Schnittstelle kommt der beruflichen Bildung ihre ganze Bedeutung zu.
Die 10 gefragtesten Kompetenzen
Die folgende Grafik zeigt die Kompetenzen, die Arbeitgeber weltweit laut dem Bericht als die wichtigsten für 2025 identifizieren. WEF, Zukunft der Arbeitsplätze 2025.
Die Daten zeigen insbesondere Folgendes:
– Analytisches Denken (≈ 69 %)
– Belastbarkeit, Flexibilität und Agilität (≈ 67 %)
– Führung und sozialer Einfluss (≈ 61 %)
– Kreatives Denken (≈ 57 %)
werden von der Mehrheit der Arbeitgeber als Schlüsselkompetenzen angesehen. Diese Rangliste zeigt, dass Querschnittskompetenzen mittlerweile eine zentrale Rolle spielen, selbst in historisch gesehen technischen oder spezialisierten Funktionen.
Techniken vs. Verhalten: ein überholter Gegensatz
Lange Zeit haben Unternehmen technische Kompetenzen (Hard Skills) und soziale Kompetenzen (Soft Skills) gegeneinander ausgespielt. Diese Unterscheidung verliert jedoch zunehmend an Bedeutung. Erfolgreiche Unternehmen suchen nach Mitarbeitern, die beide Kompetenzen gleichzeitig mitbringen.
Ein Manager kann beispielsweise kein Team mehr leiten, ohne die Grundlagen der Finanzen, Genauso wie ein Finanzexperte in der Lage sein muss, seine Analysen klar zu kommunizieren und bereichsübergreifend zu arbeiten. Ebenso sind Sprachkenntnisse in einem schweizerischen und internationalisierten Umfeld zu einer strategischen Voraussetzung geworden.
Warum bestimmte Ausbildungen strategisch wichtig werden
Angesichts dieser Veränderungen sind mehrere Ausbildungsbereiche von vorrangiger Bedeutung:
Sprachen : ein unverzichtbarer Hebel für Führungskräfte, die in multikulturellen Umgebungen tätig sind.
Management und Führung : Führung hybrider Teams, Change Management, Mitarbeiterengagement.
Finanzen für Nicht-Finanzfachleute : Die wirtschaftlichen Herausforderungen verstehen und seine Tätigkeit sinnvoll steuern.
Professionelle Kommunikation : Eine Botschaft strukturieren, überzeugen, verhandeln und sein Fachwissen zur Geltung bringen.
Karriereorientierte Ausbildungen : Vorwegnahme beruflicher Entwicklungen, strategische Neupositionierung von Kompetenzen, Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit.
Ausbildung als strategische Investition
Organisationen, die gezielte, auf ihre Herausforderungen und Berufe zugeschnittene Schulungen bevorzugen, stellen konkrete Auswirkungen fest: bessere operative Leistung, gesteigertes Engagement der Mitarbeiter und verbesserte Fähigkeit, künftige Veränderungen zu bewältigen.
Mehr denn je bedeutet die Entwicklung der kritischen Kompetenzen von heute, die Leistung von morgen vorzubereiten.
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