
OSAM Training: Exzellenz in maßgeschneiderter Weiterbildung
Karolina Hermann spricht über Vertrieb, ihre Rolle bei OSAM und individuelle Lernlösungen für nachhaltige Entwicklung im DACH-Markt.
Da Menschen keine neutralen und unvoreingenommenen Informationsverarbeitungsmaschinen sind, unterliegt unser Verstand verschiedenen kognitiven Verzerrungen, sogenannten kognitiven Verzerrungen, die unsere Denkprozesse, Urteile und Entscheidungen beeinflussen.
Das Verständnis dieser Verzerrungen ist unerlässlich, um unsere Fähigkeit zu verbessern, fundierte und objektive Entscheidungen zu treffen, sei es in unserem Alltag, unserer Arbeit oder unserem sozialen Leben.
Lassen Sie uns die häufigsten Arten kognitiver Verzerrungen untersuchen und ihre Auswirkungen auf unsere Denkweisen betrachten.

Diese Verzerrung veranlasst uns dazu, Informationen zu suchen, zu interpretieren und zu bevorzugen, die unsere bestehenden Überzeugungen bestätigen, während wir widersprüchliche Beweise ignorieren oder herunterspielen. Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen dazu neigen, die Korrelation zwischen zwei Variablen zu überschätzen, wenn diese ihren bestehenden Überzeugungen entsprechen, wodurch ihre Interpretation der Daten verzerrt wird. arXiv
Diese Verzerrung führt dazu, dass wir die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses danach einschätzen, wie leicht uns ähnliche Beispiele einfallen. Eine Studie hat beispielsweise gezeigt, dass Menschen die Häufigkeit von Ereignissen, über die in den Medien berichtet wird, wie beispielsweise Flugzeugabstürze, aufgrund ihrer starken Präsenz in den Medien überschätzen, obwohl sie statistisch gesehen selten sind.
Diese Verzerrung veranlasst uns dazu, Schlussfolgerungen auf der Grundlage von Stereotypen oder vorgefassten Meinungen zu ziehen, anstatt uns auf objektive Beweise zu stützen. Ein Experiment hat gezeigt, dass die Teilnehmer die Wahrscheinlichkeit, dass eine stereotyp beschriebene Person Ingenieur oder Anwalt ist, eher auf der Grundlage der Beschreibung als auf der Grundlage der tatsächlichen Statistiken zur Verteilung dieser Berufe in der Bevölkerung beurteilten.
Diese Verzerrung tritt auf, wenn wir uns bei der Beurteilung einer Situation übermäßig auf eine erste Information (Anker) stützen, auch wenn diese falsch oder wenig relevant ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass numerische Schätzungen durch zuvor präsentierte willkürliche Zahlen beeinflusst werden können, da Menschen ihr Urteil auf der Grundlage dieses ersten Ankers nur unzureichend anpassen.
Diese Verzerrung führt dazu, dass wir negativen Informationen mehr Bedeutung beimessen als positiven. Eine Studie hat ergeben, dass Menschen negativen Kritiken mehr Gewicht beimessen als positivem Lob, was ihre Wahrnehmung anderer und ihre Entscheidungsfindung beeinflussen kann.
Diese Verzerrung verleitet uns dazu, unsere eigenen Fähigkeiten, unser Wissen oder die Genauigkeit unserer Vorhersagen zu überschätzen. Der Dunning-Kruger-Effekt zeigt, dass Personen, die in einem Bereich weniger kompetent sind, dazu neigen, ihre Fähigkeiten zu überschätzen, während die kompetenteren ihre Fähigkeiten oft unterschätzen. Mehr erfahren...
Diese Verzerrung veranlasst uns dazu, unsere Meinungen oder Verhaltensweisen anzupassen, um denen der Mehrheit zu entsprechen, auch wenn dies unseren ursprünglichen Überzeugungen widerspricht. Aschs Experiment hat gezeigt, dass 75 % der Teilnehmer mindestens einmal ihre falsche Antwort an die der Mehrheit angepasst haben, obwohl es eindeutige Beweise für das Gegenteil gab.
Diese Verzerrung führt dazu, dass wir neueren Informationen mehr Gewicht beimessen als älteren. Bei Leistungsbewertungen können Manager beispielsweise übermäßig von den jüngsten Handlungen eines Mitarbeiters beeinflusst werden und dessen bisherige Leistungen vernachlässigen.
Diese Verzerrung verleitet uns zu der Annahme, dass andere unsere eigenen Überzeugungen, Einstellungen und Erfahrungen teilen. Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen das Ausmaß, in dem ihre Meinungen von anderen geteilt werden, überschätzen, was zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führen kann.
Diese Verzerrung besteht darin, anzunehmen, dass alle Ereignisse die gleiche Wahrscheinlichkeit haben, auch wenn dies nicht der Fall ist. Beim Werfen von zwei Würfeln beispielsweise glauben Menschen oft, dass jede mögliche Augenzahl gleich wahrscheinlich ist, obwohl bestimmte Augenzahlen aufgrund der Anzahl der möglichen Kombinationen, mit denen sie erzielt werden können, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben.
Diese Verzerrung, auch als «Ich-wusste-es-schon-immer-Effekt» bekannt, führt dazu, dass wir vergangene Ereignisse als vorhersehbarer wahrnehmen, als sie tatsächlich waren. Eine Metaanalyse von 128 Studien bestätigte die Robustheit dieser Verzerrung und zeigte, dass Menschen dazu neigen, ihre Fähigkeit, ein Ereignis vorherzusagen, nach dessen Eintreten zu überschätzen.
Diese Verzerrung führt dazu, dass wir aus einer begrenzten oder nicht repräsentativen Stichprobe allgemeine Schlussfolgerungen ziehen. In Kontroversen im Bereich der öffentlichen Gesundheit können beispielsweise voreilige Verallgemeinerungen dazu dienen, die mit bestimmten Verhaltensweisen oder Produkten verbundenen Risiken herunterzuspielen oder zu übertreiben, wobei man sich eher auf Einzelfälle als auf solide statistische Daten stützt. Mehr erfahren...
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Karolina Hermann spricht über Vertrieb, ihre Rolle bei OSAM und individuelle Lernlösungen für nachhaltige Entwicklung im DACH-Markt.

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