
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Vorbeugen statt heilen – mit Emilie DEL DO
Emilie DEL DO gibt Tipps, wie man Stress und Burnout vorbeugen und die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern kann.
In der Schweiz hat sich die Weiterbildung in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Wo früher Präsenzunterricht selbstverständlich die Norm war, hat der Fernunterricht nun eine dauerhafte Legitimität erlangt – getragen von leistungsstarken Plattformen und Arbeitgebern, die zunehmend offen für Flexibilität sind. Das Ergebnis: Fachkräfte und Unternehmen stehen heute vor einer echten Wahl und nicht mehr vor einer Selbstverständlichkeit. Bei OSAM Ausbildung und Weiterbildung, wo wir jedes Jahr Hunderte von Erwachsenen und Unternehmen auf dem Weg zur eduQua-Zertifizierung und zu den eidgenössische Fachausweise, diese Frage taucht immer wieder zu Beginn eines jeden Prozesses auf. So lässt sie sich klug klären.

Präsenzschulungen sind in bestimmten Punkten nach wie vor unübertroffen. Sie bieten einen strukturierten Rahmen, direkten Kontakt zum Schulungsleiter und vor allem eine Gruppendynamik, die Situationsübungen, Rollenspiele und den spontanen Austausch fördert. Für Berufe, in denen die Praxis im Vordergrund steht, KMU-Management, HR-Spezialist, Finanz- und Buchhaltungsspezialist, Immobilien, diese Interaktionen vor Ort beschleunigen den Erwerb beruflicher Reflexe, die sich aus der Ferne nur schwer vermitteln lassen. Präsenzveranstaltungen fördern zudem den Aufbau von Netzwerken: Die Beziehungen, die zwischen den Teilnehmern während einer zertifizierten Fortbildung geknüpft werden, entwickeln sich oft zu dauerhaften beruflichen Kontakten – ein nicht zu unterschätzender Vorteil im Schweizer Umfeld, in dem Empfehlungen eine grosse Rolle spielen.
Die Kehrseite sind die logistischen Einschränkungen. Pendeln, feste Arbeitszeiten, vorgeschriebene Verfügbarkeit: All dies sind echte Hindernisse für Berufstätige, die ohnehin schon zwischen Berufsleben und privaten Verpflichtungen jonglieren.
Online-Schulungen sind genau auf diese Anforderungen zugeschnitten. Sie ermöglichen es, in eigenem Tempo zu lernen – sei es in Genf, Lausanne, Zürich oder anderswo –, ohne dabei Arbeitstage opfern zu müssen. Für die Module von Sprachen, Soft Skills oder Management, diese Flexibilität wirkt als Beschleuniger: Die Lernenden kommen voran, wenn es ihre Zeit und ihre Energie zulassen, was oft zu einer besseren Beibehaltung des Gelernten führt. Zudem ist diese Option finanziell erschwinglicher, da Reise- und Infrastrukturkosten entfallen.
Die Grenzen des Fernunterrichts liegen woanders: bei der Selbstdisziplin, die erforderlich ist, um einen Lehrgang über einen längeren Zeitraum hinweg durchzuhalten, und bei der Schwierigkeit, bestimmte praktische Übungen oder mündliche Prüfungen am Bildschirm nachzustellen – insbesondere bei Ausbildungen, die zu einem eidgenössischen Fachausweis führen, bei denen die Abschlussprüfung eine sehr konkrete Vorbereitung erfordert.
In der Praxis lautet die Frage fast nie «Welches ist das beste Format?», sondern «Welches passt zu diesem Beruf, diesem Profil, dieser Lebensphase?». Eine Führungskraft, die sich auf eine Spezialisierung im Personalwesen mit eidgenössischem Fachausweis vorbereitet, hat andere Bedürfnisse als ein Mitarbeiter, der sein berufsbezogenes Englisch als Ergänzung zu seiner Tätigkeit verbessern möchte. Für Ersteres sind praktische Präsenzworkshops zur Simulation von Vorstellungsgesprächen oder zum Konfliktmanagement sinnvoll. Der zweite wird mit kurzen, regelmäßigen Fernsitzungen, die in seinen Zeitplan integriert sind, schneller Fortschritte erzielen.
Aus diesem Grund bieten seriöse, mit dem eduQua-Gütesiegel ausgezeichnete Bildungsanbieter wie OSAM Formations niemals standardmäßig ein einheitliches Format an: Jeder Lernweg wird individuell auf die Ziele, die Verfügbarkeit und die Präferenzen der Lernenden zugeschnitten, wobei ein Netzwerk von Dozenten zum Einsatz kommt, die sowohl im Präsenzunterricht als auch im Fernunterricht unterrichten können.
In der Praxis setzt sich in der Schweiz zunehmend ein hybrides Modell durch: eine theoretische Online-Grundlage, ergänzt durch Präsenzveranstaltungen, die sich auf die Praxis, Fallstudien und die Bewertung konzentrieren. Dieses Format vereint das Beste aus beiden Welten – die Flexibilität des Fernunterrichts und die konkrete Verankerung des Präsenzunterrichts – und lässt sich gleichzeitig gut mit einem vollen beruflichen Terminkalender vereinbaren. Dies gilt insbesondere für zahlreiche zertifizierende Weiterbildungen, bei denen die theoretischen Module digitalisiert sind, während die Prüfungs- oder Workshop-Tage weiterhin in Präsenzform stattfinden.
Unabhängig von den Formaten bleibt das entscheidende Kriterium immer dasselbe: das angestrebte Ziel. Eine von einem Schweizer Berufsverband anerkannte Zertifizierung stellt oft genaue Anforderungen an das Format. Die persönliche Weiterqualifizierung hingegen lässt Ihnen völlige Freiheit. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie sich daher die richtigen Fragen stellen: Wie hoch sind die praktischen Anforderungen der Ausbildung, wie viel Zeit habe ich tatsächlich zur Verfügung, brauche ich einen Rahmen, um motiviert zu bleiben, und welches Format wird für die angestrebte Zertifizierung anerkannt?.
Bei OSAM Formations, unsere Aufgabe besteht gerade darin, jedem Lernenden, jedem Mitarbeiter und jedem Unternehmen dabei zu helfen, das für seine Ziele am besten geeignete Format zu finden, noch bevor eine Schulung ausgewählt wird. Diese Begleitung macht oft den Unterschied zwischen einer einfach nur absolvierten Schulung und einer Schulung, die den beruflichen Werdegang tatsächlich verändert.

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