Interview mit Laure-Alessia Calderon: Kommunikation, Zusammenhalt und Engagement, ihre...
Artikel lesenHintergrund und Herausforderungen
In einer Berufswelt, die sich ständig verändert - beschleunigte Digitalisierung, Hybridisierung der Teams, steigende Anforderungen an das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die kollektive Leistung -, ist die Führungskompetenz auf lokaler Ebene entscheidender denn je. Dennoch bleibt die Rolle des Teamleiters in der Schweiz wie auch anderswo eine der wenigen verantwortungsvollen Positionen, für die es keine berufliche Grundausbildung gibt: Teamleiter wird man durch Erfahrung, manchmal aus Notwendigkeit und selten durch eine strukturierte Vorbereitung. Genau um diese Lücke zu füllen, hat die Schweizerische Vereinigung für Führungsausbildung (SVFB) den eidgenössischen Fachausweis "Spezialist/in für Teamführung" eingeführt: ein geschützter, vom Bund anerkannter und vom SEFRI zertifizierter Titel, der die Führungs- und Managementkompetenzen, die für jede Führungskraft im Nahbereich unerlässlich sind, offiziell bestätigt.
Für Unternehmen bedeutet es einen direkten Wettbewerbsvorteil, über Manager zu verfügen, die in Techniken der Teamführung geschult sind: weniger Fluktuation, besseres Arbeitsklima, bessere Erreichung der Ziele und Stärkung des internen Zusammenhalts. Für Einzelpersonen stellt dieses Patent eine eidgenössische Anerkennung ihrer transversalen Kompetenzen dar, die in allen Wirtschaftssektoren gültig ist, und öffnet den Weg zu konkreten hierarchischen Entwicklungen. Das Erlangen dieses Patents bedeutet, eine oft intuitive Praxis in zertifiziertes und national anerkanntes Fachwissen umzuwandeln.
